Zweitwagenversicherung

Aus zwei mach eins funktioniert bei der Kfz-Versicherung (noch) nicht. Dazu müsste das Wechselkennzeichen bereits Realität sein. Bis dahin heißt es: Wer zwei Autos vor der Tür stehen hat, muss auch zwei getrennte Policen abschließen. Daran führt kein Weg vorbei. Ideal für diese Zwecke ist die Zweitwagenversicherung. Sie verhindert, dass der neue Wagen in eine zu teure Schadenfreiheitsklasse eingestuft wird. Stand bis vor ein paar Jahren noch die Schadenfreiheitsklasse 0 in den Papieren, dürfen sich Zweitwagenbesitzer inzwischen über deutliche bessere Konditionen freuen. Konkret heißt das: Einigen Assekuranzen räumen bei der Zweitwagenversicherung sogar die gleiche SF-Klasse ein wie beim Erstfahrzeug.

Freie Wahl der Assekuranz

Ob nun eine normale Kfz-Versicherung abgeschlossen wird oder ein Vertrag, der speziell auf den Zweitwagen zugeschnitten ist, macht sich finanziell sehr wohl bemerkbar. Abhängig davon, welche Schadenfreiheitsklasse erreicht wurde und wie großzügig die Versicherung bei der Zweitwagenversicherung ist, ergibt sich ein Sparpotenzial von mehreren Hundert Euro im Jahr. Da die Unternehmen diesbezüglich nach ganz unterschiedlichen Kriterien verfahren – mal gewähren sie nur Schadenfreiheitsklasse ½, mal einen höheren Rabatt –, lohnt sich ein Kfz-Versicherungsvergleich. Denn es ist nicht verpflichtend, den zweiten Wagen bei der gleichen Gesellschaft zu versichern wie das erste Auto, um in den Genuss einer günstigen Zweitwagenversicherung zu kommen.

Zweitvertrag für den Nachwuchs

Die Idee, versierte Autofahrer, die viele Jahre unfallfrei unterwegs sind, beim Kauf eines zweiten Fahrzeugs nicht wie Anfänger zu behandeln und mit der Schadenfreiheitsklasse 0 oder S vor den Kopf zu stoßen, ist noch relativ jung. Den Anstoß gab eine Direktversicherung, die seinerzeit erstmals eine Zweitwagenversicherung auf den Markt brachte. Inzwischen sind fast alle Assekuranzen dem Beispiel gefolgt. Diese Entwicklung kommt vor allem Fahranfängern entgegen. Sie können ihr Auto die erste Zeit über die Eltern versichern lassen und dank der Zweitwagenpolice viel Geld sparen. Nach ein paar Jahren besteht die Möglichkeit, den Vertrag zu übernehmen. Die eigenen unfallfreien Jahre sind dann maßgeblich dafür, in welchem Umfang der Schadenfreiheitsrabatt von der Zweitwagenversicherung auf die eigene Police übertragen werden kann.



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