Mallorca Police

Um Land und Leute besser kennenzulernen, wird im Urlaub häufig ein Leihwagen gemietet. An sich eine gute Idee, wenn man sich die Mühe macht, die Versicherungsbedingungen etwas genauer zu studieren. Das Problem: Die Deckungssummen im Ausland sind oft deutlich niedriger als in der Bundesrepublik. Im Schadensfall droht somit unter Umständen eine gefährliche, weil extrem teure Unterdeckung. Um nicht auf den gewohnten Schutzschirm verzichten zu müssen und weitgehend auf der sicheren Seite zu sein, sollte eine Mallorca-Police abgeschlossen oder geprüft werden, ob die entsprechenden Leistungen bereits anderweitig abgedeckt sind.

Schutz vor Deckungslücken

Der Leistungskatalog der Mallorca-Police ist relativ einfach, dafür umso effektiver gestaltet: Falls nötig, stockt der Zusatz-Baustein die Deckungssumme der Mietwagenversicherung bis zur vertraglich vereinbarten Obergrenze auf. Die Grundlage bilden auch hier die gesetzlichen Mindestdeckungssummen in Deutschland, wobei die meisten Policen wesentlich höhere Leistungen von pauschal bis zu 100 Millionen Euro erbringen. Sollte man also in Spanien oder einem anderen Urlaubsland einen Unfall verursachen, bei dem der Schaden höher ist als das Leistungsversprechen der Kfz-Haftpflichtversicherung für den Mietwagen, kommt die Mallorca-Police für den Rest auf. Anderenfalls müsste der Urlauber die Deckungslücke aus eigener Tasche bezahlen, was bei Personenschäden im Millionenbereich dem finanziellen Ruin gleichkommt.

Viel Leistung für wenig Geld

Mit 20 Euro Jahresgebühr für die Mallorca-Police kann man im Grunde genommen nichts falsch machen. Allerdings gibt es auch Alternativen, die einen zusätzlichen Vertrag überflüssig machen. In vielen Kfz-Versicherungspolicen sind die Leistungen der Mallorca-Police über einen erweiterten Versicherungsschutz schon inklusive. Wer den genauen Leistungsumfang seiner Autoversicherung nicht kennt, kann sich kurzerhand schlaumachen und gegebenenfalls direkt die Zusatzversicherung für die Nutzung von Mietwagen abschließen. Bisweilen gewähren auch Automobilclubs (teils abhängig von der Art der Mitgliedschaft) und Kreditkarten den Schutz einer Mallorca-Police. Hier hilft ein Blick in die jeweiligen Vertragsbedingungen. Wichtig ist dabei vor allem, wie hoch die Leistung im Schadensfall ist und in welchen Ländern der Schutz greift. Ein Vergleich kann also nicht schaden, wenn man Top-Leistungen wünscht. Wichtig: Auch den Kaskoschutz sollte man nicht außer Acht lassen und sich entsprechend absichern. Viele Mietwagenfirmen bieten diesbezüglich eigene Verträge.



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