Spartipps: Günstige Kfz-Versicherung für Fahranfänger

Bei Fahranfängern fällt die Kfz-Versicherung finanziell besonders schwer ins Gewicht. Die Devise sollte daher lauten, Sparpotenziale gezielt auszunutzen. Optionen, zumindest ein paar Euro oder Prozentpunkte am Beitrag zu sparen, gibt es viele. An erster Stelle steht dabei – wie bei jedem anderen, der seine Ausgaben für die Autoversicherung drosseln möchte – der klassische Kfz-Versicherungsvergleich.

Kfz-Versicherungsvergleiche nutzen

Die Angebote mehrere Unternehmen gegenüberzustellen, macht sich unabhängig von der Fahrpraxis bezahlt. Die Zeitschrift „Finanztest“ ermittelte für das Versicherungsjahr 2012 eine mögliche Ersparnis von über 900 Euro. Individuelle Ergebnisse lassen sich allerdings nur erzielen, wenn man selbst aktiv wird. Die Vergleichsrechner funktionieren allesamt nach dem gleichen Prinzip. Sie benötigen die Daten zum Auto, dem Halter und ergänzen diese Stammdaten um die Leistungen, die ausgewählt wurden. Die Tariflisten sollten im Anschluss noch einmal durchforstet werden, um auch wirklich das beste und leistungsstärkste Angebot zu finden.

Mit der Assekuranz über Rabatte reden

Für Fahranfänger bietet sich darüber hinaus an, direkt mit der jeweiligen Assekuranz über die Konditionen für die Kfz-Versicherung zu sprechen. Denn die Vergleiche berücksichtigen zwar eine Vielzahl von Rabattoptionen, aber längst nicht alle. Eine Möglichkeit für Führerscheinneulinge, einen Nachlass auszuhandeln, ist zum Beispiel das Begleitete Fahren. Junge Kunden, die sich ein Jahr lang von einem versierten Fahrer begleiten ließen, werden von den meisten Versicherungsunternehmen deutlich günstiger eingestuft. Ob sich dieser Trend auch in den neuen Rabattstaffeln widerspiegelt, muss sich noch zeigen. Weitere Aspekte, die sich auf den Beitrag niederschlagen: die Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining und der Abschluss des Vertrages bei der gleichen Assekuranz, bei der schon die Eltern Kunde sind.

Zweitwagenversicherung

Alternativ kann das Fahrzeug auch auf den Namen der Eltern zugelassen und versichert werden. In dem Fall handelt es sich um eine Zweitwagenversicherung. Je nach Tarif und Gesellschaft wirkt sich diese Option spürbar auf die Prämie aus. Im günstigsten Fall läuft der Wagen über die gleiche Schadensfreiheitsklasse wie das Erstfahrzeug. Dafür muss mit einem Risikoaufschlag gerechnet werden, wenn die Liste der Fahrer um Personen unter 23 Jahren ergänzt wird. Unter dem Strich bliebe es aber bei einer deutlichen Ersparnis. Fahranfänger haben so die Möglichkeit, Fahrpraxis zu sammeln und den Vertrag später zu übernehmen. Zwar nicht eins zu eins, sondern entsprechend der eigenen unfallfreien Jahre. Es lohnt sich dennoch.

Anfangs noch das Auto der Eltern nutzen

Noch günstiger wird es – zumindest in der Anfangszeit –, wenn kein eigenes Auto gekauft und vorerst der Wagen der Eltern genutzt wird. Auch auf diese Weise kann Fahrpraxis erworben werden, die sich positiv auf einen späteren Kfz-Versicherungsvertrag auswirkt. Diese Variante setzt jedoch voraus, dass sich Eltern und Führerscheinneuling über die Nutzung des Fahrzeugs einig sind. Zudem muss der Autoversicherung gemeldet werden, dass künftig auch ein Anfänger ans Steuer darf. Die Prämie wird dann entsprechend angepasst.